Bischof
Benno II. von Osnabrück (1068-1088) als Architekt | ||
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"Ihr Speyrer Werk erweist sich nirgends als Ergebnis eines nachahmenden Schaffens. Über einen gereiften Einblick in das Wesen kirchlicher Baukunst verfügend, in hochgestimmtem Anlaufe etwas Riesengroßes planend und dieses unentwegt fortführend, als erwählte Vertraute der Kaiser wissend um die religiöse wie um die staatspolitische Gedankenwelt der Deutschen Krone, als Betraute der Kaiser nach dem höchsten Ziele der Kunst, nach originaler Monumentalität strebend, so gaben diese frühen deutschen Baumeister aus eigenem Wesen heraus ein Neues. Die Tat blieb einzigartig für lange Zeit." (Bernhard Röttger über den Speyrer Dom) | ||
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1. EINLEITUNG Benno II. Bischof von Osnabrück amtierte, durch Heinrich IV. eingesetzt, von 1068-1088. Doch bevor er in den deutschen Reichsepiskopat aufstieg, legte er einen langen Weg zurück, beginnend mit seiner Ausbildung bei diversen Lehrern, dann in verschiedenen meist weltlichen Ämtern als Verwalter, Richter und Architekt, unter anderem bei Heinrich III. und Heinrich IV. in Goslar, bis letzterer ihn schließlich in Amt und Würden hob. Die aktuelle Forschungliteratur speziell zu Benno II. ist vergleichsweise gering. Deshalb können lediglich allgemeine Abhandlungen zu den zu untersuchenden Themen herangezogen werden. Diese Arbeit soll sich mit Benno II. als Architekt befassen, wobei es hier nicht Ziel ist, eine kunsthistorische Analyse seines Schaffens zu betreiben, sondern vielmehr danach gefragt werden soll, wo Benno II. sein Können erworben hat und dieses anwenden konnte. Im Zusammenhang damit soll das Bildungswesen der Dom- und Klosterschulen als Ausbildungs-stätten für Bischöfe betrachtet werden.
2.1. DER UMGANG MIT VITEN IM ALLGEMEINEN In der älteren Forschung wurden Viten allgemein entweder als Biographien oder als Legenden verstanden, welche einerseits als "historisch wertvolle" Beschreibungen von Lebensläufen großer Herrscher galten, andererseits als phantasievolle Heiligenviten, die "dichterisch verklärt" - kaum Glaubwürdigkeit besitzen. Die neuere Forschung versucht einen sensibleren Umgang mit dieser (literarischen) Quellengattung. Ein Beispiel dafür ist die Bewertung der sogenannten Topoi in Viten. Darunter verstand die ältere Forschung noch Klischees, Versatzstücke, Sprachschablonen und Floskeln. Die neuere Forschung hingegen sieht darin einen bereits in der antiken Rhetorik zu findenden Formcharakter. Dadurch wird ein neues, treffenderes Verständnis möglich: nämlich Topoi als "in festen Sprachformen repräsentierte Denkformen" zu verstehen. Der Topos des Seelenadels zum Beispiel wird in (Bischofs)Viten als wichtig dargestellt. Dieser ist bereits in spätantiken und frühmittelalterlichen Biographien zu finden. Sprachliche Wendungen wie nobilis genere, sed nobilis virtute sollten nicht nur als Klischees oder Zugeständnis an die Konvention abgetan werden. Sie sind zeitloser Ausdruck aristokratischer Erziehung und Mentalität. Aus diesem Grund sollten daraus nicht Schlüsse auf die Qualität des Inhalts gezogen werden; sie sind nicht ausschlaggebend für den Wahrheitsgehalt des Berichteten. In diesem Zusammenhang hat sich auch die Art der Fragestellung an die Vitenliteratur verändert. Es ist nicht mehr nur die Frage nach diesen oder jenen Fakten, sondern vielmehr die Frage nach dem Menschen- und Persönlichkeitsbild ihrer Zeit, nach den Idealen und ethischen Vorstellungen, die in Viten besser als in allen anderen Quellen faßbar werden. Die Vita Bennos II. von Osnabrück, welche die Grundlage dieser Arbeit bildet, ist eine Bischofsvita. Bischofsviten stellen eine personen- bzw. standesbezogene Spezifikation der Gattung Vita dar, welche sich inhaltlich meist Bereichen der Amtsführung in weltlichen und geistlichen Aufgabenfeldern, Werdegang und politischer Bedeutung des Amtes widmet. Doch welcher Bischof war "vitenwürdig"? Es ist schwer, Kriterien zu finden, warum über manche Bischöfe Viten verfaßt wurden und über andere nicht. Es gibt Viten, welche die Bischöfe als Führungspersönlichkeit mit besonderer Prägekraft für Bistum und Reich darstellen, es gibt andere, die sie als vorbildliche Vertreter ihres Standes zeichnen, und auch einige, die ihren Bischof wegen seiner Verfehlungen in Schutz nehmen oder die Leser deshalb zum Gebet auffordern, wie z.B. in der Vita Bennonis. Es können aber keine allgemeingültigen Kriterien definiert werden, sondern es muß individuell gefragt werden, was den Autor dazu bewogen hat, diese jeweilige Vita überhaupt und sie so und nicht anders zu schreiben. Außerdem zeigen Viten neben der (allgemeinen) Bewunderung und Anerkennung für die sittliche Größe des Beschriebenen, was ihrem Verfasser und darüber hinaus seinen Zeitgenossen als richtig oder falsch, gut oder böse, tugendhaft oder untugendhaft, heilig oder verwerflich galt. Die adelige Herkunft des Bischofs erscheint den Vitenautoren wichtig, auch wenn sie der Normalfall ist. Es finden sich in fast allen Bischofsviten Auskünfte über die Abstammung des Beschriebenen. Doch neben der Abstammung müssen für den Autor adelige Gesinnung und entsprechender Lebenswandel erkennbar sein. Mangelnder Geblütsadel kann lediglich durch größeren Seelenadel und geistige Fähigkeiten, wenn auch nicht angeglichen, so doch wenigstens kompensiert werden. 2.2. DIE VITA BENNONIS IM SPEZIELLEN Die Vita Bennonis II. Episcopi Osnabrugensis ist in relativ zeitlicher Nähe zu Bennos Lebzeiten zwischen 1090 und 1100 - entstanden. Sie wurde von Norbert, dem Abt des von Benno gegründeten Klosters Iburg, verfaßt, der ihn selbst in dessen vier letzten Lebensjahren kennenlernte und viele Dinge, von denen er berichtet, von Benno selbst erzählt bekommen hat. Aufgrund dessen werden Norberts Angaben hohe Authentizität zugesprochen. Es ist augenfällig, daß Norbert bemüht ist, die Darstellung der Person Bennos realitätsnah zu halten und auf überschwengliche Huldigung zu verzichten. Der Grund dafür liegt in der Aufgabe der Vita, welche Norbert im Prolog formuliert. Er wolle im wesentlichen nur das eine erreichen, "...daß unserm Stifter und Erbauer dieses Klosters hier an dieser Stätte unablässig durch das Gebet geholfen werde, damit er sich nicht zu Recht bei Gott beklagen kann, schnöde um seinen erhofften Lohn gebracht worden zu sein". Adressaten sind also nicht Außenstehende, sondern ausdrücklich die Mönche des Klosters Iburg, die durch die Vita zu der ihm (Benno) schuldigen Gebetshilfe angehalten werden sollen, denn eben wegen seiner Fehler braucht er das unablässige Gebet. Und genau diese Absicht bewahrt Norbert davor, den Gründer mehr als es gerechtfertigt wäre, zu loben und seine Schwächen zu vertuschen: "Itaque non eum verbis sanctificare contendimus...". Norbert selbst kritisiert andere Autoren, die den Beschriebenen über das nötige Maß loben: "Nec enim imitanda hic videtur quorundam magis temeraria quam religiosa assentatio, qui in eorum, quos describunt, tantummondo laude versantur et non tam, quid egerint, attendere videntur, quam quid egisse debuerint...". Dieses Streben nach Objektivität und der bewußte Verzicht auf "Schönfärberei" sind in diesem hohen Maß in der mittelalterlichen Biographik außergewöhnlich, weshalb die Vita Bennonis als ein "biographisches Meisterwerk" und eine "vortreffliche Beschreibung [...] der Wahrheit" beurteilt wird. Sie gilt als "eines der kostbarsten und lebendigsten biographischen Denkmäler des frühen Mittelalters".
3.1. DER WEG IN DEN KLERUS Eine Ausbildung zum Geistlichen war lange Zeit nur dem Adel und Hochadel vorbehalten. Jedoch begann zu der Zeit vor Bennos Geburt, zu Beginn des 11. Jahrhunderts, dies auch für Angehörige der ministerialischen Schicht möglich zu werden eine damals noch nicht adlige Schicht von freien und unfreien Leuten. Überhaupt ist im 11. Jahrhundert ein erstaunlicher Aufstieg von Ministerialen zu verzeichnen. Diese Möglichkeit wurde gern angenommen, eröffnete die geistliche Ausbildung doch wesentlich größere Chancen, Karriere zu machen und durch besondere Förderung bei entsprechender Begabung womöglich weit aufzusteigen bis hin zum Reichsbischof. Doch erstaunlich ist, daß trotz der vermehrten Aufstiegsmöglichkeiten für Personen aus Ministerialgeschlechtern sehr wenige davon Bischöfe wurden nur etwa 20 seit Anfang des 11. Jahrhunderts bis ins erste Viertel des 12. Jahrhunderts. Zur Amtszeit Bennos (1068-1088) kann man außer ihm lediglich zwei weitere von insgesamt 94 Bischöfen im deutschen Reichsepiskopat ausmachen, welche aus Ministerialgeschlechtern stammten. Auffällig ist auch, daß Bischöfen aus unbedeutenden oder gar ministerialischen Familien mehrfach eine besonders gute Ausbildung nachgesagt wurde. Dies war wohl auch nötig, um den "Geburtsfehler", aus einem Ministerialgeschlecht zu stammen, wieder wettzumachen. Aus einem solchen kamen auch die Eltern Bennos . Sie wählten für ihren Sohn eben diesen Weg und schickten ihn zu einem Lehrer nach Straßburg, wo er wie seine Vita berichtet - mit großem Eifer lernte. Dort lernte er schon mit jungen Jahren eine andere Welt kennen, die seinen meist (hoch-) adligen Altersgenossen im allgemeinen verschlossen blieb: die Welt der Schule, Wissenschaften und Kulturbetätigung. Auf der schulisch-wissenschaftlichen Ausbildung basiert jedenfalls ein deutlicher Unterschied im Bild des geistlichen Herrschers gegenüber seinen weltlichen Standesgenossen des hohen Mittelalters. Der Stellenwert der "Gelehrsamkeit" eines Bischofs wird besonders deutlich bei Cosmas von Prag in der Charakteristik Hermanns von Prag (1099-1122): "Hic semper fuit regis in servicio constans, in commisso fidelis, in legationibus agendis fidus executor, castus, sobrius, humilis et modestus, non violentus, non ambitiosus, non elatus et, que prima est in clerico virtus, ad prime litteratus". Als adulescens zog es Benno zu Hermann dem Lahmen auf die Insel Reichenau, "qui liberalium eo tempore studiorum eximius ferebatur (...)". Denn er dürfte bald erkannt haben, daß es bedeutendere Lehrer als den namenlosen Magister in Straßburg gab. Hier zeigt sich Bennos Interesse an weiterer und besserer Ausbildung, auch auf dem Gebiet der freien Wissenschaften. Reichenau genoß als Klosterschule bis zum Anfang des 11. Jahrhunderts neben St. Gallen, Fulda, Corvey, St. Maximin in Trier sowie St. Emmeran in Regensburg und Tegernsee große Bedeutung. St. Gallen und Reichenau verloren wie die anderen dann ihre zentrale Bedeutung als Ausbildungsstätten des Reichsepiskopats, wenngleich ihre kulturelle Ausstrahlungskraft anhielt. Bern von Reichenau (1008-1048) schuf mit seinen mathematischen Studien die Grundlagen für die Weltchronistik Hermanns des Lahmen, welche in historiographischer Hinsicht den Ruhm der Abtei im 11. Jahrhundert begründete. Die Domschulen gewannen ab dem Ende des 10. Jahrhunderts neben den Klosterschulen immer mehr an Bedeutung. Als frühe wichtige Domschulen wären Köln und Speyer sowie Lüttich zu nennen, später auch die Hildesheimer Schule. Diese erlebte unter den Bischöfen Bernward (993-1022) und Godehard (1022-1038) ihren wissenschaftlichen und künstlerischen Höhepunkt. Doch sind zunächst eher Übereinstimmungen als Unterschiede zwischen der Ausbildung an Dom- und Klosterschulen zu finden. Über den Inhalt des ersten Unterrichts Bennos sagt die Vita leider so gut wie nichts aus, daher soll an dieser Stelle kurz das Augenmerk auf die Vita des Hl. Christophorus, verfaßt von Walther, Subdiakon unter Balderich Bischof von Speyer ( 970-986), gerichtet werden als Beispiel für das 10. Jahrhundert, worin genauer darüber berichtet wird. Laut dieser begann der Unterricht an der Speyrer Schule im Alter von sieben Jahren. Die Schüler wurden im Schreiben und Lesen sowie Psalmen- und Chorgesang unterwiesen. Ergänzt wurde dies durch den grammatischen Unterricht in der Lektüre römischer Schriftsteller. An diese Ausbildung schloß sich das Studium der Dialektik, Rhetorik und der artes Quadrivium an. Diesem "Elementarunterricht" folgten acht Jahre Ausbildung in den septem artes liberales und in der Theologie. Hier soll angemerkt werden, daß geistige und geistliche Ausbildung im Mittelalter weitgehend dasselbe waren, Schreiben und Lesen zumal in lateinischer Sprache war Sache der Kleriker. Von weltlichen Herrschern wurden andere Qualifikationen verlangt. Wenn ein Schüler sich den artes liberales widmete, war damit der weitere Berufsweg festgelegt. Genau diese dürften auch Benno interessiert haben, da er nach Reichenau wechselte zu Hermann dem Lahmen als einen Lehrer, dessen Ruf ihm in genau diesen Gebieten große Fähigkeiten zusprach (in tam plenaria divinarum et secularium litterarum peritia magnus effectus est). Er kannte sich in Astronomie ebensogut aus wie in Geschichte und Geometrie, verfaßte selbst Verse "in guter dichterischer Weise", war bewandert auf dem Gebiet der Baukunst und glänzte in der Herstellung von Uhren, Instrumenten und Maschinen. Bei diesem Lehrer wird der Grundstein für Bennos Wissen und Interesse auch auf dem Gebiet der Architektur gelegt worden sein, denn Bennos späterer Baustil weist einen schwäbischen Einfluß auf, der so nicht in anderen deutschen Regionen wie z.B. Niedersachsen typisch war und den er demnach nur in Schwaben und nicht andernorts (kennen)lernen konnte. In der Vita des Bischofs Meinwerk von Paderborn finden sich ähnliche Angaben zu den Ausbildungsinhalten der freien Künste an der Paderborner Schule, welche er unter Imad Bischof von Paderborn (1051-1076) besuchte und an der - laut seiner Vita - die "öffentlichen Studien" blühten: "...enituerunt rethorici clarique grammatici; [...] magistri artium exercebant trivium, quibus omne studium erat circa quadruvium; ubi mathematici claruerunt et astronomici, habebantur phisici atque geometrici; viguit Oratius magnus et Virgilius, Crispus ac Salustius et Urbanus Statius...". All diese Bereiche finden sich bereits in der Vita des Hl. Christophorus aus dem 10. Jahrhundert. Basis allen Lernens war weiterhin das Auswendiglernen von geistlichen Texten, Psalmen und Gebeten, woran sich die weitere Ausbildung anschloß. Demnach unterscheiden sich die Studieninhalte des 10. Jahrhunderts nicht sonderlich von denen Mitte des 11. Jahrhunderts. Es kann also davon ausgegangen werden, daß Benno sich auf der Reichenau ebenfalls mit den genannten Wissenschaften beschäftigt haben dürfte. Verbesserte Kenntnisse auch hinsichtlich der Architektur und Verwaltung wird er sich im Anschluß an seinen Reichenau-Aufenthalt erworben haben, denn "per alia quoque loca studentium more aliquanto tempore vagatus".
3.2. DER AUFSTIEG 3.2.1. Der Weg vom Studenten zum Bischof Während seiner Wanderschaft wird Benno auch an der Bamberger Domschule Halt gemacht haben, wo er Schüler des späteren Anno II. von Köln war. Als er die "Mannesjahre" erreicht hatte, begann er, sich "um die Bekanntschaft vieler hochgestellter und adliger Männer dieses Landes" zu bemühen. Er mußte die nötige Förderung und Unterstützung einflußreicher Gönner suchen, um in die entsprechenden Kreise vorzudringen und dadurch seine Karriere voranzutreiben. Benno suchte z.B. die Bekanntschaft und Nähe des Bischofs Wilhelm von Straßburg (1029-1046), mit welchem er auch nach Jerusalem pilgerte. In der Regel standen den jungen "Bischofskandidaten" nach dem Studium mehrere Wege offen: Manche wurden schon während des Studiums Domkanoniker an der Kathedrale, an der sie studierten, und stiegen dann im Domstift zu Archipresbytern und Dompröbsten auf. Nicht wenige wurden in die bischöfliche Kapelle aufgenommen, wo sie die geistlichen und weltlichen Aufgaben der Bistumsleitung kennenlernten. Durch den Dienst am Hof erwarben sie die Kenntnis der weltlichen Verwaltung, der Hofhaltung, Wirtschaft, Diplomatie und Kriegsführung. Ganz so einfach stellte sich die Situation für Benno nicht dar, da er nicht an einer Domschule studierte und somit nicht den Zugang zu entsprechenden Ämtern hatte. Also mußte er an eine solche gehen, um so die nötigen Verbindungen zu bekommen. Der nächste Schachzug Bennos in seiner wohlüberlegten Karriereplanung war der Wechsel an die Domschule des aufblühenden Speyer, an der er dann selbst als Lehrer tätig wurde. Hier strömten studienhalber Kleriker des gesamten Reiches zusammen. Außerdem wurde Speyer fast jedes Jahr vom königlichen Hof aufgesucht. Weitere Vorteile für die Karriere eines "Bischofsanwärters" ergaben sich natürlich aus der "Bewährung im Königsdienst". Benno wird es aufgrund seines Könnens nicht schwer gefallen sein, die Aufmerksamkeit Heinrichs III. auf sich zu ziehen. Der Kaiser erkannte seine Begabung, nahm ihn wohl 1046 in sein Gefolge auf und holte ihn nach Goslar, wo Benno zunächst als Hofgeistlicher und Baumeister diente. Gleichzeitig begab er sich in die Dienste des Bischofs Azelin von Hildesheim (1044-1054), wo er zunächst als Domscholaster tätig war. Dann übernahm er dort auch das Amt des Domprobstes und des obersten Güterverwalters der Bischofskirche. Zusätzlich war er an der Hildesheimer Domschule als Magister tätig, wo er die jungen Klerikern dazu brachte, "litterarum scientiam ardore discendi". Hinzu kamen der administrative Dienst für zwei weitere Herren: zum einen Heinrich III., von dem er kurz vor dessen Tod als vicedominus regis mit der Verwaltung des Goslaer Reichsguts betraut wurde. Zum anderen hatte er zeitweilig das Amt des vicedominus bei dem inzwischen zum Erzbischof investierten Anno II. von Köln inne, wo er die Güter der Kölner Bischofskirche verwaltete. Hier wird schon deutlich, daß Benno auf administrativem Gebiet sehr begabt gewesen sein muß, da sich mehrere Herren gleichzeitig um seinen Dienst bemühten. Wenn er auch nicht den "geraden" Weg von der Domschule direkt in die bischöfliche Verwaltung der dazugehörigen Kathedrale ging, er schaffte den Einstieg auf anderem Wege und avancierte in kurzer Zeit zu einem gefragten Fachmann. Auch seine Vita beschreibt seine große Begabung in der Verwaltung als hervorstechendes Charakteristikum. Doch nicht nur die Verwaltung lag ihm. Nach dem Tod Heinrichs III. 1056 wirkte er unter Heinrich IV. "duplici potestate": es oblagen ihm sowohl kirchliche als auch weltliche jurisdiktionelle Gewalt. Die Ausübung von weltlicher und geistlicher Gerichtsbarkeit findet sich öfter in Bischofsviten. Heinrich IV. war zu der Zeit noch minderjährig, seine Mutter Agnes übernahm die Regierungsgeschäfte bis 1062. Danach ging die Besorgung der Staatsgeschäfte bis 1065 auf Anno II. von Köln über und zusätzlich von 1063-65 auf Erzbischof Adalbert von Bremen. Währen der Minderjährigkeit Heinrichs IV. verwaltete Benno die gesamte Goslaer Pfalz als "oberster Beamter" mit kaiserlicher Vollmacht. Auch Heinrich IV. schätze Benno als hervorragenden Verwalter und Festungsbaumeister. Beim Burgenbau in Sachsen spielte Benno eine führende Rolle, wobei der Anreiz dazu bei dem Kaiser wohl auf Benno zurückzuführen ist, worauf allerdings im nächsten Kapitel genauer eingegangen wird. Doch Benno war nicht nur Verwalter und Baumeister Heinrichs IV., er wurde mit der Zeit auch Berater und enger Vertrauter des Kaisers und galt als einer der einflußreichsten Männer am Hof. 3.2.2. Der Architekt und Baumeister Der, der sich im 11. Jahrhundert als Architekt ausgeben wollte, mußte begabt und fähig zu wissenschaftlich-theoretischer Kenntnis sein, er mußte im schriftlichen Ausdruck gewandt , erfahren mit dem Zeichenstift, in der Geometrie ausgebildet sein, geschichtliche Ereignisse, Philosophen und die Sterne kennen, etwas von Musik und juristischen Entscheidungen verstehen. All diese Dinge können Benno II. seiner Ausbildung zufolge zugesprochen werden. Sein architektonisches Schaffen fällt in die Jahre 1048-1088, eine Zeit regster Bautätigkeit in Deutschland, aber auch gleichzeitig eine Zeit des Wandels in der Entwicklung der romanischen Baukunst. Allgemein kann man die Bauwerke Bennos in zwei Gruppen teilen: zum einen in Sakral-, zum anderen in Profanbauten. Eines der bekanntesten Bauwerke, an dem Benno mitwirkte, ist der Speyrer Dom. Um den von Konrad II. begonnenen Bau des Doms weiterzuführen, berief Heinrich III. Benno zum Baumeister, der an der Speyrer Domschule nach seinem Studium als Lehrer tätig war und daher den Bau sicherlich auch aufgrund seines architektonischen Interesses kannte. Er wirkte in den Jahren vor der Domweihe 1061 an dem Bau mit und hatte entscheidenden Einfluß auf die Gestaltung, welche auch als der frühsalische Dom bezeichnet wird. Doch der Speyrer Dom ist nicht das einzige sakrale Bauwerk, an welchem Benno sein Können unter Beweis stellen konnte. Heinrich III. nahm ihn 1048 mit nach Goslar, wo er auf den Bau des Doms St. Simonis et Judae und der Kaiserpfalz Einfluß nahm und wohl die Bauleitung übertragen bekam. Seine Vita berichtet über ihn "solitudo se ibi studio morumque probitate demonstrans, optimatibus terrae illius in brevi est cognitus et honestissima contentione decertatus, cuius potissimum dominio subesse deberet." Daraus kann man schlußfolgern, daß Benno die ihm übertragenen Aufgaben mit Geschick und Eifer zur vollsten Zufriedenheit Heinrichs III. erledigte. Seine architektonischen Fähigkeiten hebt seine Vita mit den Worten: "Praeterea autem architectus praecipuus, cementarii operis solertissimus erat dispositor..." hervor. Neben dem Goslaer Dom wären auch die Dome Azelins und Hezilos in Hildesheim sowie das Stift St. Mauritii bei Hildesheim als Stätten seines architektonischen Schaffens zu nennen. Während die Dome Goslar und Hezilos formal sehr ähnlich sind, nähert sich der Dom Azelins stilistisch schon den späteren Kölner Bauten an. Bennos Aufenthalt in Köln fällt in die Jahre nach der Bauzeit in Hildesheim. Er wird von Anno II. von Köln seinem ehemaligen Lehrer in Bamberg nach Köln gerufen, um dort, wie in Kapitel 3.2.1. bereits dargelegt, die Leitung der gesamten äußeren Angelegenheiten zu übernehmen. In diese Zeit fällt auch der Bau des Chores von St. Gereon (1067-1069) in Köln,dessen Stil sich eben teilweise schon in Hildesheim findet. Weiterhin wäre noch das Chorherrenstift in Goslar zu nennen, dessen Bau laut Urkunde in die Zeit fällt, in der Benno in Goslar weilte. Also wird ihm wohl auch dafür die Bauausführung übertragen worden sein, hatte er sein Können doch bereits beim Dombau in Goslar bewiesen. Die Profanbauten sind nicht so zahlreich wie die Sakralbauten Bennos. Als wichtigste Aufgabe ist wohl der Burgenbau in Sachsen (Harz) unter Heinrich VI. zu erwähnen, der vielfach durch zeitgenössische Schriftsteller belegt ist und welcher sicherlich auf Anreiz Bennos begonnen wurde. Des weiteren fällt in die Reihe der Profanbauten das Kaiserhaus in Goslar, wie Bennos Vita in Kapitel 5 berichtet. Verständlicherweise ausführlicher fällt in seiner Vita der Bericht über die Errichtung des Klosters Iburg aus, worauf jedoch in Kapitel 3.3. genauer eingegangen werden soll. Um den Speyrer Dom hat sich Benno auch zu seiner Amtszeit in Osnabrück bemüht. Benno, der als enger Vertrauter Heinrichs IV. jenen oft nach Speyer begleitete, wird wahrscheinlich in regem Gedankenaustausch mit dem Kaiser die Pläne für den Umbau erarbeitet haben. Die Umbauten am Dom waren nicht, wie früher angenommen, durch Wasserschäden des Rheins nötig geworden. Genauere Nachprüfungen ergaben, daß der Umbau bereits zwei Jahre vor dem Hochwasser des Rheins (1083) begann, demnach also um 1081, die Benno bis zu seinem Tod 1088 leitete. Die Fertigstellung des Domes erlebte er nicht mehr mit, der Bau wird aber nach seinen Anweisungen und Plänen weitergeführt worden sein. Auch die spätsalische Gestaltungsweise entsprang sicherlich Bennos Anweisungen. Der Nachfolger Bennos wurde wieder ein Hofkapellan Heinrichs VI.: Otto, der spätere Bischof von Bamberg. Weiterhin wurde herausgefunden, daß das Hochwasser gar keine Schäden an den Fundamenten des Doms verursacht hatte. Also muß es andere Gründe für den Umbau gegeben haben. Die Tatsache, daß fast sämtliche frühsalische Gewölbe durch neue ersetzt wurden, deutet darauf, daß der frühsalische Dom zu kühn und ohne hinreichende technische Kenntnisse und Erfahrungen gebaut wurde; daraus resultierende Fehler konnten durch den Umbau behoben werden. Das Ergebnis war eine architektonisch reichere Grabstätte des Kaisers, welche die letzte Reife romanischer Baukunst darstellt. 3.3. BENNOS AMTSZEIT ALS BISCHOF Heinrich IV. ließ Benno im Jahre 1068 zum Bischof von Osnabrück wählen. In der Vita Bennonis berichtet Norbert, Benno habe auf den Plan des Kaisers, ihn zum Bischof zu investieren, geäußert, er könne das Amt nicht übernehmen, welches ihm angetragen werde: "Verum ille, ut sapiens, propriae infirmitatis conscius oblatum honorem ea coepit excusatione renuere, quod mundialibus negotiis semper occupatus minus sese studiis exercuisset internis, indignum esse vociferans, eum in episcopum eligi, qui saeculi actibus magis quam ecclesiae Dei praeesse iam tanto tempore didicisset." Benno übernahm trotzdem das Amt; und es erwarteten ihn vielzählige Aufgaben und Pflichten, bei denen seine administrativen Fähigkeiten sehr zweckmäßig waren. Von einem Reichsbischof wurde erwartet, daß er die ihm übergebenen Kirchengüter nicht nur trefflich zu verwalten verstand, sondern auch, daß er diese ausweitete und mehrte. Für den Reichsbischof des 10. und 11. Jahrhunderts gab es kaum etwas, das nicht in seinen Aufgabenbereich fiel: er war Helfer und Diener des Reiches, ein mit weltlichen Gütern, Rechten und Untertanen ausgestatteter Herrscher, Förderer der Kunst und Wissenschaft und gleichzeitig oberster Verwalter des religiösen Kultes; er war Diözesanherr, Priester und Seelsorger. Verpflichtungen gegenüber dem König bestanden für den Reichsbischof zum einen in der Bereitstellung eines gewissen Heereskontingents aus seinen Ministerialen und adligen Vasallen (Heerfolgepflicht), außerdem die Beherbergungs- und Hoffahrtspflicht. Immer wieder findet man in Viten die Tätigkeiten des Bischofs als ,ministerium und ,Knechtsfunktion, als ,dispensatio und ,administratio bezeichnet. Der Bischof im 11. Jahrhundert ist einerseits weltlicher Herrscher über eigene Untertanen, andererseits aber Diener des Königs, denn: "Der Empfang des Bistums aus der Hand des Königs begründete ein enges persönliches, vasallenartiges Treueverhältnis des Bischofs gegenüber dem König." Hinzu kam für Benno, daß das Verhältnis zwischen Kaiser und ihm schon davor sehr eng war. Dieses machte es Benno später während des Investiturstreits schwer, seine Maxime der Treue gegenüber dem König und Gehorsam gegenüber dem Papst zu vereinbaren. Das Gleichgewicht zwischen weltlicher und geistlicher Herrschaft mußte jeder Bischof für sich selbst neu finden. Bennos Amtszeit wurde überschattet vom Aufstand der Sachsen und den Wirren des Investiturstreits. Bei letzterem mühte er sich redlich, doch leider ohne Erfolg um Verständigung und Mäßigung zwischen den Parteien. Gerade in dieser Umbruchszeit des Investiturstreits kam zu den sonst schon großen Belastungen der Wegfall des bis dahin "normalen" deutschen Reichskirchen-Systems, jenes "Kirche und Welt umfassende Ordnungssystem des ottonischen Reiches". Dadurch wurde natürlich die Position des Bischofs in der Kirche und insbesondere in seinem Verhältnis zum König radikal in Frage gestellt für Benno eine besonders schwerwiegende Veränderung aufgrund seines engen Verhältnisses zu Heinrich IV. Zu den bereits genannten Pflichten des Reichsbischofs kam noch die Bau-,Pflicht, an welcher Benno durch die Wirren seiner Amtszeit oft gehindert wurde. In sener Vita lesen wir, er habe zu seiner Amtserhebung am Tage des Hl. Klemens gelobt, er werde diesen zu seinem Patron machen und "in eius commemorationis honore in episcopatu degens altare construere et consecare deberet..." Die Bischofsweihe erfolgte erst am 1. Februar 1069. Die ersten drei Amtsjahre schien er seinen Aufgaben gewachsen zu sein und erfüllte alles in ordentlicher Weise. Und in dieser Zeit begann die Idee zu reifen, auf dem Berg, wo er später das Kloster errichten sollte, eine Burg zu bauen. Dann brach der Aufstand der Sachsen los, doch er baute umso eifriger an der Burg, welche den Sachsen auch standhielt und auch Anhänger Heinrichs IV. aufnahm. Her errichtete er zunächst eine Kapelle, an deren Stelle später das Kloster entstand. Doch er mußte den Bau unterbrechen und es blieb ihm nichts als zum König zu fliehen. Als er 1080 wieder zurückgekehrt war, begann er, an der Stelle der Kapelle ein Kloster zu bauen. Die Umwandlung einer Burg in ein Kloster ist relativ häufig in der Vitenliteratur zu finden, es sei hier nur an die Burg Wahrenholz Bernwards von Hildesheim oder Épinal in der Vita Dietrichs von Metz erinnert. Doch das Kloster Iburg ist eine Besonderheit, denn die Doppelfunktion als Burg und Kloster ist direkt angelegt. Bei aller Baupflicht des Bischofs war jedoch Hauptbedingung für die Errichtung von Bauten wie auch heute - ausreichende Finanzmittel. Die bischöfliche Verwaltung beschränkte sich jedoch in erster Linie auf Einkünfte aus dem Bischofsgut, "Steuern", privatwirtschaftliche Einnahmen und geistlichen Patronaten. Desweiteren kamen Einnahmen aus Ablässen, Reliquientranslationen und Kollekte sowie durch Schenkungen, Straf- und Bußgelder hinzu. Ein Teil des Kirchenvermögens war für Baukosten vorgesehen, aber idR nicht ausreichend, so daß Bischöfe oft auf Eigengüter zurückgreifen mußten. Das konnten sie aber nur, wenn sie aus reichem Elternhaus stammten und ihnen dadurch die entsprechenden Mittel zur Verfügung standen. Bischöfe aus Ministerialen konnten dies nicht. So stand Bennos Finanzierung zum Beispiel auch "auf unsicheren Beinen". Als der Bau des Klosters begann, war bereits der Investiturstreit im Gange, der Benno vom Bau des Klosters immer wieder fortholte, um zwischen dem Papst und Heinrich IV. zu verhandeln und den entbrannten Streit zu beenden. Doch leider ohne Erfolg. Nach eindringlichen aber vergeblichen Friedensbemühungen auf dem kaiserlichen Italienzug (1085-1085) faßte Benno den Entschluß, sich ganz aus der Reichspolitik zurückzuziehen und sich die letzten Jahre seines Lebens bis zu seinem Tod 1088 ganz auf den geistlichen Aufgabenbereich zu beschränken. Denn sein ganzes Leben hatte er meist weltlichen Dingen und weniger den geistlichen gewidmet. Dies hatte er ja auch schon zu seiner Wahl zum Bischof zu bedenken gegeben. Und das ist auch die Begründung für Norbert, die Vita zu schreiben. Im ständigen Gebet soll für Benno wegen seiner Verfehlungen auf der Erde um Verzeihung gebeten werden, da er sich in den Augen des Autors - und damit auch in den Augen der Zeitgenossen zu wenig um die religiösen Belange gekümmert hatte.
Die verschiedenen Ausbildungsstationen Bennos II. kommen moderner Karriereplanung schon sehr nahe. Durch sein umfassendes Studium legte er die Voraussetzung für seinen späteren Aufstieg. Es wird klar, wie sehr schon im 11. Jahrhundert ein Studium den sozialen Aufstieg erleichterte oder überhaupt erst ermöglichte. Doch hervorragendes Wissen und Fleiß reichten für Benno aufgrund seiner Herkunft natürlich nicht aus. Sein Beispiel zeigt, wie das Zusammenspiel aus hervorragender Ausbildung und den (auch in unserer Gesellschaft oftmals nötigen) Beziehungen einem Nichtadligen dennoch den Weg zu höchsten Kirchenämtern ebnen konnte. Seine beiden hervorstechenden Fähigkeiten - einerseits die administrative, andererseits die architektonische- vermochte er oft anzuwenden und stetig weiterzuentwickeln. Deutlich wird dies auch hinsichtlich des Stils in der romanischen Baukunst, die er entscheidend mit prägte. In seiner Amtszeit als Bischof blieb ihm für seine geistlichen Aufgaben wenig Zeit, da er sich auf politischer Ebene im Investiturstreit sehr engagierte. Auch da ist es ihm wie nur sehr wenigen gelungen, seiner Maxime der "Treue gegen den König, Gehorsam gegen den Papst" zu folgen, was für ihn natürlich schwer war, wurde doch das altbewährte Weltbild aus ottonischer Zeit in Frage gestellt. Doch es ist erstaunlich, wie Benno auch diese zusätzlichen Belastungen meistert. Trotz der Wirren des Sachsenkrieges baut er die Iburg fertig, und pendelt während des Investiturstreits zwischen ihr und dem König bzw. Papst hin und her und schafft es, die Burg in ein Kloster umzubauen. Auch wenn er auf politischer Ebene nicht soviel erreichte, wofür er sich einsetzte, so sind unserer Zeit wenigstens einige imposante Bauwerke erhalten geblieben, welche zeigen, daß Benno II. Bischof von Osnabrück ein außergewöhnlicher Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gewesen sein muß.
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Weitere Infos zu Benno II., Bad Iburg und seiner Regionalgeschichteauf den Seiten der Familie Grebing
Literatur- und Quellenverzeichnis
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HARTMANN, Wilfried, Der Investiturstreit, in: Gall, Lothar (Hg.), Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 21, München 1996 HEIDRICH, Ingrid, Beobachtungen zur Stellung der Bischöfe von Speyer im Konflikt zwischen Heinrich IV. und den Reformpäpsten, in: Frühmittelalterliche Studien/ Jahrbuch des Instituts für Frühmittelalterforschung der Universität Münster, Bd. 22, Berlin 1988 JAEGER, Der Dom zu Speyer. Geschichte, Beschreibung, Speyer 1972 SCHNÖCKELBORG, Manfred G., Iburg. Benediktinerabtei und Schloß. Beiträge zum 900. Jahrestag der Klostergründung, Iburg 1980 Autor: Ricarda
D. Herbrand
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